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Wer Probleme auf sich zukommen lässt, hat mehr davon. Günter Bauer
Video zur Übung 31
Wenn Du diese Übung beherrschst, und alle anderen Übungen zuvor auch (!) – dann bist Du kurz vor dem Ziel und kannst anfangen, mit drei Bällen zu arbeiten. Doch vorher musst Du diese Übung rechts wie links beherrschen. Diese Übung ist die zwingende Voraussetzung für drei Bälle. Wenn die Übung nicht sitzt – dann wird auch das Abwerfen und Fangen mit drei Bällen nicht funktionieren. Also prüfe noch einmal, ob Du wirklich alle REHORULI-Übungen (01-30) nicht nur versucht hast, sondern auch alle Übungen richtig umsetzen konntest. Die Reihenfolge ist dabei nicht so wichtig. Nur alle Übungen muss der Körper mehrmals „durchlaufen“ bzw. „erlebt“ haben.
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Achtung: Erstmals musst Du bei dieser Übung beide Bälle werfen, zudem nacheinander und zusätzlich überkreuz. Auge und Hirn haben „viel zu verarbeiten“!
Beide Unterarme sind leicht nach vorn gestreckt – Ellenbogen bleiben auf Körperhöhe
Die rechte Hand wirft den Ball zur Mitte nach oben (max. Augenhöhe).
Wenn der geworfene Ball den höchsten Punkt erreicht hat, wirft nun die linke Hand den Ball unter den anderen Ball zur Mitte hoch.
Der Ball, der mit rechts geworfen wurde, wird nun links gefangen.
Der Ball, der mit links geworfen wurde, wird rechts gefangen.
Beide Bälle werden nacheinander (nicht zusammen) hoch geworfen
Falls Du Dich dabei ertappst, dass Du den ersten Ball hoch wirfst und den zweiten Ball in die andere Hand übergibst – dann ist das für die ersten Male ziemlich normal. Für Auge und Körper geschehen verwirrende Dinge – deshalb wird nach Abkürzungen gesucht, um den innerlichen Stress abzubauen. Denk’ dran: beide Bälle müssen direkt aus der Hand nach oben geworfen werden – beide Bälle sollten Augenhöhe erreichen. Nacheinander!
Der zweite Ball wird NICHT flach zur anderen Seite geworfen (oder übergeben) – sondern zur Mitte HOCH geworfen … unter dem anderen Ball hindurch.
Auch wenn es noch so verlockend ist und vermeintlich mehr Sicherheit bietet – die Bälle werden immer zur Mitte (in Richtung „Nase“!) nach oben geworfen – immer unter dem jeweils anderen Ball hindurch.
!!! Die REHORULI-Übung 31 gelingt in den seltensten Fällen auf Anhieb !!!
Diese Übung ist die schwierigste Übung für alle Anfänger. Es ist also völlig normal, wenn Du Dich schwer mit dieser REHORULI-Übung „anfreunden“ kannst. Deshalb hier ein Tipp, wie man diese Übung mental vorbereiten kann.
Tipp: Erst einmal nur die Armbewegungen – ohne das Abwerfen der Bälle!
1) Lasse beide Arme fallen – beide Arme hängen nach unten… jeweils ein Ball in der Hand.
2) Eine Hand (Deine schwächere Hand) führst Du mit Ball zum Bauchnabel. Die Hand ist dabei geöffnet (der Ball zeigt nach oben).
3) Von dort aus führst Du die Hand zur Nase.
4) Bevor Du diesen Arm nach außen streckst bzw. weiterführst (rechte Hand = rechts außen / linke Hand = links außen), …
5) …führst Du die andere Hand (mit Ball) zum Bauchnabel.
6) Während die obere Hand gestreckt außen nach unten geführt wird, steigt die Hand vor dem Bauchnabel nach oben zur Nase…
7) und wird gestreckt nach außen geführt … weiter zur Mitte usw.
Stell Dir im Geiste vor, dass Du erst den Ball links von unten nach oben wirfst (anstatt Werfen führst Du den Ball vom Bauchnabel zur Nase!). Wenn der Ball (geführt von der Hand) den höchsten Punkt erreicht hat, startet die andere Hand unten zum „gedachten“ Wurf (Du führst den Ball vom Bauchnabel zur Nase).
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